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Betoneinbau
Der Einbau eines Betonbodens erfolgt in mehreren Schritten, um eine stabile und langlebige Oberfläche zu gewährleisten. Zunächst wird der Untergrund vorbereitet, indem er verdichtet und gegebenenfalls mit einer Trenn- oder Schutzschicht versehen wird. Anschließend wird die Schalung gesetzt, um die gewünschte Form des Bodens zu definieren.

Das Einbringen des Betons erfolgt entweder durch Pumpen oder direktes Ausschütten, wobei der Beton gleichmäßig verteilt und verdichtet wird – oft mit einer Rüttelflasche oder einer Rüttelbohle. Falls erforderlich, werden Bewehrungen wie Stahlmatten oder Stahlfasern integriert, um die Zugfestigkeit zu erhöhen.
Ebenheit Industrieller Böden
Für anspruchsvolle Anwendungen wie Produktionshallen, Hochregallager oder Logistikanlagen gelten strengste Standards bezüglich der Ebenheit des Betonbodens. In diesen Fällen müssen besonders geringe Toleranzen eingehalten werden, um den ordnungsgemäßen Betrieb von Maschinen, die Sicherheit der Menschen und die Effizienz von Logistikprozessen zu sichern. Die Ebenheit eines Industriebetonbodens nach DIN 18202 spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie die Sicherheit und Funktionalität des gesamten Gebäudes maßgeblich beeinflusst.
Die DIN 18202 legt präzise Kriterien für die zulässigen Toleranzen und Höhenunterschiede fest, wodurch die erforderliche Qualität des Fußbodens garantiert wird. Die Messung der Ebenheit erfolgt mittels spezieller Lasermessgeräte, die eine exakte Bestimmung von Höhenabweichungen ermöglichen.


Sehr hohe Ebenheit nach DIN 18202, Tab. 3, Zeile 4

Für Flächenfertige Oberflächen mit besonders hohen Anforderungen an die Ebenheit nach DIN 18202, Tab. 3, Zeile 4, beträgt die Toleranz: Ein Stichmaß von maximal 9 mm auf einer Messlänge von 4 m.
Wenn darüberhinausgehende Anforderungen bestehen, wie etwa nach DIN 15185 für Lagersysteme mit leitliniengeführten Flurförderzeugen, sind zusätzliche, aufwändige Maßnahmen erforderlich, wie etwa maschinelles Schleifen, um diese Anforderungen zu erfüllen.
