Das Herstellen der Monolith Bodenplatte

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass Industrieböden im Vergleich zu gewöhnlichen Fußböden über eine weitaus längere Lebenserwartung verfügen. Unser Einbau erfolgt nach der Norm DIN 18202 Tabelle 3. Dazu kommt, dass Industrieböden vollkommen kratz- und schlagfest sowie fugenlos sind. Nicht zu vergessen ist, dass der Industrieboden Temperaturschwankungen, hohem Druck (zum Beispiel Fahrzeuge) sowie Abrieb problemlos standhält.Darüber hinaus zeichnet ein Industrieboden sich durch eine sehr glatte Oberfläche aus, welche außerdem bei hygienischen Angelegenheiten ohne weitere Probleme sauber zu halten ist. 

Trenn- & Gleitschichten

Trennschichten werden als Abdeckung bei ungebundenen Kies- und Schottertragschichten sowie bei Wärmedämmschichten vorgesehen. Sie können zweckmäßig aus einer Lage Kunst- stofffolie gebildet werden, z.B. Polyethylen-Folie nach DIN 18195. 

Gleitschichten sind stets unter Betonplatten mit Fugenabständen > 8 m erforderlich, wenn hohe und langfristig wirkende Einzel- bzw. Flächenlasten aufzunehmen sind. Die Herstellung erfolgt durch zwei Lagen PE-Folie.

Fugenloser Betonboden mit Bewehrung

Wenn hohe Ansprüche an den Betonboden gestellt werden, z.B. in Hochregallager, bei Schwerlasttransport Nutzung oder ein großflächiger fugenloser Betonboden gewünscht wird, dann wird diese Bauart ausgewählt.

Sehr hohe Ebenheit

Flächenfertige Oberflächen mit erhöhten Anforderungen an die Ebenheit nach DIN 18202, Tab. 3, Zeile 4 (Stichmaß 9 mm auf 4 m Messlänge). Darüber hinausgehende Anforderungen, z.B. nach DIN 15185 für Lagersysteme mit leitliniengeführten Flurförderzeugen, sind nur mit aufwändigen Zusatzmaßnahmen (Maschinelles Schleifen) erfüllbar. 

Stahlfaserbeton

Grundsätzlich gilt, dass alle Bemessungsregeln des Betonbaus eine begrenzte Bildung von Rissen im Betonboden akzeptieren. Der DBV (Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein E.V.) spezifiziert Risse im Betonboden als charakteristisch, also irgendwie dazugehörend. Trotz dessen kann man die Bildung von Rissen vorbeugen durch Stahlfaser bewehrten Beton. 

Unbewehrter Boden mit geschnittenFugen

Hierbei handelt es sich um den klassischen Betonboden schlechthin. Als Faustregel für den Einsatz bzw. Auswahl dieser Betonbodenvariante gilt:

geringe, mittlere und hohe Beanspruchung und eine normale Nutzung.

Gefälle

Freiflächen müssen über ein Längs- und/oder Quergefälle entwässert werden. Nach sollten Längsneigun- gen größer 4 % aufgrund der Rutschgefahr bei Glatteisbildung vermieden werden. Querneigungen richten sich nach Rauigkeit/ Texturierung der Betonoberfläche sowie nach Art des Fahrzeugs und des Transportguts und sollen nach zwischen 1,0 % und 1,5 % liegen.